Glossar Pflegemanagement: Fachbegriffe von A bis Z
150 Begriffe
Von Pflegegrad über Expertenstandards bis zur Personalbemessung: Dieses Glossar erklärt die Begriffe, die im Pflegemanagement täglich vorkommen. Jeder Eintrag nennt die Definition, den rechtlichen Rahmen und die Bedeutung für die Leitung einer Pflegeeinrichtung.
A
- Abrechnung mit der Pflegekasse Die Abrechnung mit der Pflegekasse ist der Prozess, mit dem eine zugelassene Pflegeeinrichtung erbrachte Leistungen dokumentiert, den Kostenträgern in Rechnung stellt und die vereinbarten …
- Advanced Nursing Practice Advanced Nursing Practice bezeichnet pflegerische Rollen mit erweiterter, meist akademisch qualifizierter Handlungskompetenz, etwa in Symptomeinschätzung oder Steuerung komplexer Versorgungsprozesse, über die grundständige Pflegeausbildung hinaus.
- Ambulanter Pflegedienst Ein ambulanter Pflegedienst versorgt pflegebedürftige Menschen in ihrer häuslichen Umgebung mit Grund- und Behandlungspflege sowie hauswirtschaftlicher Unterstützung, unter der ständigen fachlichen Verantwortung einer Pflegefachkraft.
- Anerkennung ausländischer Pflegeabschlüsse Die Anerkennung ausländischer Pflegeabschlüsse ist das behördliche Verfahren, mit dem geprüft wird, ob eine im Ausland erworbene Pflegequalifikation der deutschen Ausbildung zur Pflegefachkraft gleichwertig …
- Angehörigenarbeit Angehörigenarbeit umfasst alle Maßnahmen, mit denen eine Pflegeeinrichtung Familienangehörige und andere nahestehende Personen in Information, Kommunikation und Versorgung einbezieht, von Aufnahmegesprächen bis zur Unterstützung …
- Arbeitsschutz in der Pflege Arbeitsschutz in der Pflege umfasst alle Maßnahmen, mit denen ein Träger Sicherheit und Gesundheit seiner Mitarbeitenden bei physischen und psychischen Belastungen im Arbeitsalltag schützt.
- Arbeitszeitgesetz in der Pflege Das Arbeitszeitgesetz regelt Höchstarbeitszeiten, Pausen, Ruhezeiten und Nacht- sowie Schichtarbeit für Beschäftigte und bildet damit den rechtlichen Rahmen für die Dienstplanung in Pflegeeinrichtungen und …
- Aufsichtspflicht in der Pflege Aufsichtspflicht in der Pflege ist die Verantwortung einer Einrichtung, Bewohnerinnen und Bewohner vor vorhersehbaren Gefahren zu schützen, ohne ihre Bewegungsfreiheit unverhältnismäßig einzuschränken.
- Ausfallmanagement Ausfallmanagement umfasst die organisatorischen Maßnahmen, mit denen eine Pflegeeinrichtung kurzfristige Personalausfälle durch Krankheit oder Urlaub abfedert, ohne die pflegerische Versorgung oder gesetzliche Personalvorgaben zu …
B
- Behandlungspflege Behandlungspflege umfasst medizinisch verordnete pflegerische Maßnahmen wie Medikamentengabe, Wundversorgung oder Injektionen. Sie wird von der Krankenversicherung finanziert und ist von der Grundpflege der Pflegeversicherung …
- Belegungsmanagement Belegungsmanagement bezeichnet die Steuerung freier und belegter Plätze in einer stationären Pflegeeinrichtung mit dem Ziel, die Auslastung wirtschaftlich zu sichern und kurzfristige Aufnahmen zu …
- Beschwerdemanagement Beschwerdemanagement in der Pflege ist der strukturierte Prozess, mit dem eine Einrichtung Beschwerden von Bewohnern, Patienten, Angehörigen oder Kostenträgern entgegennimmt, bearbeitet, beantwortet und systematisch …
- Betreutes Wohnen Betreutes Wohnen verbindet eine eigenständige, barrierearme Wohnung mit einem vertraglich vereinbarten Grundservice wie Notruf und Ansprechperson vor Ort und richtet sich an Menschen mit …
- Betreuungskraft nach § 43b SGB XI Eine Betreuungskraft nach § 43b SGB XI ist eine zusätzliche Fachkraft in vollstationären Pflegeeinrichtungen, die Bewohnerinnen und Bewohner bei der Betreuung und Aktivierung im …
- Betreuungsrecht Das Betreuungsrecht regelt, wie für volljährige Menschen, die ihre Angelegenheiten nicht mehr selbst besorgen können, eine gerichtlich angeordnete rechtliche Betreuung eingerichtet wird.
- Betriebliches Gesundheitsmanagement Betriebliches Gesundheitsmanagement bezeichnet die systematische Gestaltung von Arbeitsbedingungen und Angeboten, mit denen ein Arbeitgeber die Gesundheit der Beschäftigten erhält und fördert.
- Betriebsrat in der Pflege Der Betriebsrat ist die gewählte Interessenvertretung der Beschäftigten und wirkt in Pflegeeinrichtungen bei personellen, sozialen und wirtschaftlichen Angelegenheiten wie Dienstplänen und Arbeitsschutz mit.
- Bezugspflege Bezugspflege ist ein Organisationsmodell, bei dem eine feste Pflegefachperson über längere Zeit durchgehend für dieselben Bewohnerinnen und Bewohner zuständig ist und deren Pflege plant …
- Biografiearbeit Biografiearbeit erfasst systematisch die Lebensgeschichte, Gewohnheiten und Vorlieben eines Menschen und nutzt diese Informationen, um Pflege und Betreuung individuell zu gestalten, insbesondere bei Menschen …
- Burnout in der Pflege Burnout in der Pflege bezeichnet einen Zustand anhaltender körperlicher und emotionaler Erschöpfung infolge chronischer beruflicher Überlastung, der die Arbeitsfähigkeit von Pflegefachpersonen erheblich einschränken kann.
C
- Case Management Case Management ist ein systematisches Verfahren, das die Versorgung einzelner Personen über Sektoren- und Berufsgruppengrenzen hinweg plant, koordiniert, überwacht und auswertet, um eine bedarfsgerechte, …
- Change Management Change Management bezeichnet die systematische Planung, Steuerung und Begleitung von Veränderungsprozessen in einer Organisation, etwa bei der Einführung neuer Strukturen, Prozesse oder Technologien.
- CIRS CIRS ist ein anonymes Berichts- und Lernsystem, mit dem Beinahe-Fehler und kritische Ereignisse ohne Personenbezug erfasst werden, damit Einrichtungen daraus systematisch Verbesserungen für die …
- Community Health Nursing Community Health Nursing ist ein pflegerisches Versorgungskonzept, das gesundheitsfördernde, präventive und koordinierende Pflege für Bevölkerungsgruppen in ihrem sozialen Lebensumfeld erbringt, meist außerhalb klassischer Einzelfallleistungen.
- Controlling im Gesundheitswesen Controlling im Gesundheitswesen umfasst die Planung, Steuerung und Kontrolle wirtschaftlicher und qualitativer Kennzahlen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, um Leitungen entscheidungsrelevante Informationen bereitzustellen.
D
- Datenschutz in der Pflege Datenschutz in der Pflege umfasst alle rechtlichen und organisatorischen Maßnahmen, mit denen Pflegeeinrichtungen den Schutz personenbezogener Daten und insbesondere von Gesundheitsdaten der Bewohner, Patienten …
- Dekubitusprophylaxe Dekubitusprophylaxe umfasst alle pflegerischen Maßnahmen, mit denen das Entstehen von Druckgeschwüren bei immobilen oder bewegungseingeschränkten Personen verhindert wird.
- Delegation ärztlicher Leistungen Delegation ärztlicher Leistungen bezeichnet die Übertragung einzelner ärztlicher Tätigkeiten auf Pflegefachpersonen, die diese eigenständig durchführen, während die ärztliche Anordnungs- und Aufsichtsverantwortung bestehen bleibt.
- Dienstplanung Dienstplanung ist die vorausschauende Organisation der Arbeitszeiten von Pflegepersonal, die den Personalbedarf je Schicht mit gesetzlichen Vorgaben, tariflichen Regelungen und den Wünschen der Mitarbeitenden …
- Digitalisierung in der Pflege Digitalisierung in der Pflege bezeichnet den Einsatz digitaler Technologien wie Pflegesoftware, Telepflege und digitaler Pflegeanwendungen, um Dokumentation, Kommunikation und Versorgungsprozesse in Einrichtungen und ambulanten …
- DNQP Das DNQP ist ein Zusammenschluss von Pflegewissenschaft und Praxis, der Expertenstandards zu zentralen Pflegethemen entwickelt und deren Umsetzung in der Praxis begleitet.
- Dokumentationspflicht Dokumentationspflicht bezeichnet die rechtliche Verpflichtung, pflegerische und medizinische Maßnahmen schriftlich oder elektronisch festzuhalten, um Kontinuität der Versorgung und Nachweisbarkeit zu sichern.
E
- Ehrenamt in der Pflege Ehrenamt in der Pflege bezeichnet die freiwillige, unentgeltliche Mitarbeit in Pflegeeinrichtungen, etwa bei Betreuung, Begleitung oder Besuchsdiensten, die die pflegerische Versorgung ergänzt.
- Einarbeitungskonzept Ein Einarbeitungskonzept ist der strukturierte, meist schriftlich festgelegte Plan, mit dem eine Einrichtung neue Mitarbeitende systematisch in Aufgaben, Abläufe und Standards einführt.
- Einrichtungseinheitlicher Eigenanteil Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der pflegebedingte Kostenanteil, den Bewohnerinnen und Bewohner einer stationären Einrichtung unabhängig vom Pflegegrad in gleicher Höhe zahlen.
- Einrichtungsleitung Die Einrichtungsleitung trägt die organisatorische, wirtschaftliche und personelle Gesamtverantwortung für eine stationäre Pflegeeinrichtung und ist gegenüber Bewohnerinnen, Bewohnern, Kostenträgern und Aufsichtsbehörden verantwortlich.
- Einwilligungsfähigkeit Einwilligungsfähigkeit bezeichnet die Fähigkeit eines Menschen, Art, Bedeutung und Tragweite einer pflegerischen oder medizinischen Maßnahme zu verstehen und danach zu entscheiden, unabhängig von Alter …
- Employer Branding Employer Branding bezeichnet den systematischen Aufbau einer Arbeitgebermarke, mit der Pflegeeinrichtungen sich im Wettbewerb um Fachkräfte positionieren und bestehende Mitarbeitende binden.
- Entlastungsbetrag Der Entlastungsbetrag ist eine zweckgebundene Leistung der Pflegeversicherung, mit der Pflegebedürftige Angebote zur Entlastung pflegender Angehöriger im Alltag finanzieren, etwa Betreuungsgruppen oder hauswirtschaftliche Hilfen.
- Ergebnisqualität Ergebnisqualität bezeichnet das Maß, in dem die Versorgung die angestrebten Wirkungen beim pflegebedürftigen Menschen tatsächlich erreicht. Sie ist neben Struktur- und Prozessqualität eine der …
- Ernährungsmanagement Ernährungsmanagement ist die systematische Erfassung, Planung und Sicherung der oralen Ernährung von Menschen mit Pflegebedarf, um das Risiko einer Mangelernährung frühzeitig zu senken.
- Expertenstandards Expertenstandards sind wissenschaftlich fundierte, vom Deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege entwickelte Handlungsempfehlungen, die für ausgewählte Pflegephänomene den fachlich anerkannten Stand festlegen.
F
- Fachkräftemangel in der Pflege Fachkräftemangel in der Pflege bezeichnet die anhaltende Situation, dass offene Stellen für Pflegefachpersonen über längere Zeit nicht oder nur verzögert besetzt werden können, weil …
- Fachkraftquote Die Fachkraftquote ist der Mindestanteil an ausgebildeten Pflegefachkräften, den eine stationäre Pflegeeinrichtung im Verhältnis zum gesamten Pflegepersonal vorhalten muss.
- Fallbesprechung Eine Fallbesprechung ist ein strukturiertes Gespräch im Pflegeteam zur fachlichen Erörterung der Versorgung einer einzelnen Person, meist bei Veränderungen oder ungeklärten Pflegeproblemen.
- Fallpauschale Eine Fallpauschale ist ein pauschaler Vergütungsbetrag, den ein Krankenhaus für die Behandlung eines Falls unabhängig von der tatsächlichen Verweildauer erhält. Grundlage ist das DRG-System …
- Feedbackgespräch Das Feedbackgespräch ist ein kurzes, anlassbezogenes Gespräch zwischen Führungskraft und Mitarbeitendem über Verhalten und Leistung, das zeitnah und unabhängig von der jährlichen Beurteilung oder …
- Fixierung Fixierung ist eine mechanische freiheitsentziehende Maßnahme, bei der eine Person durch Gurte oder andere Hilfsmittel an der Bewegung gehindert wird, und bedarf Einwilligung oder …
- Fortbildungsplanung Fortbildungsplanung ist die systematische Planung von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für die Beschäftigten einer Pflegeeinrichtung über einen bestimmten Zeitraum, meist ein Jahr.
- Freiheitsentziehende Maßnahmen Freiheitsentziehende Maßnahmen schränken die Bewegungsfreiheit einer Person gegen oder ohne ihren natürlichen Willen ein, etwa durch Bettgitter oder Fixierung, und sind grundsätzlich nur mit …
- Führungskompetenz Führungskompetenz ist die Fähigkeit, Mitarbeitende fachlich, methodisch und sozial zu orientieren, zu entwickeln und durch Aufgaben und Veränderungen zu führen.
- Führungsstile Führungsstile beschreiben wiederkehrende Muster, mit denen Leitungskräfte in der Pflege Mitarbeitende anleiten, Entscheidungen treffen und Verantwortung verteilen, von autoritären über kooperative bis zu situativen …
G
- Generalistische Pflegeausbildung Die generalistische Pflegeausbildung ist die seit 2020 bundesweit einheitliche dreijährige Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann, die Kompetenzen für die Pflege von Menschen aller …
- Gewaltschutz in der Pflege Gewaltschutz in der Pflege umfasst alle Maßnahmen, mit denen Einrichtungen Gewalt gegen Bewohnerinnen und Bewohner verhindern, erkennen und aufarbeiten, einschließlich Übergriffen durch Personal oder …
- Grundpflege Grundpflege bezeichnet die unmittelbar am Körper durchgeführten pflegerischen Verrichtungen wie Körperpflege, Ernährung und Mobilität und grenzt sich damit von der ärztlich veranlassten Behandlungspflege sowie …
H
- Haftung in der Pflege Haftung in der Pflege bezeichnet die rechtliche Verantwortung für Schäden, die durch pflegerisches Handeln oder Unterlassen entstehen, zivilrechtlich, strafrechtlich und im Rahmen der Organisationsverantwortung …
- Heimaufsicht Die Heimaufsicht ist die staatliche Behörde, die vollstationäre und bestimmte ambulante Wohnformen für ältere und pflegebedürftige Menschen auf die Einhaltung des Wohn- und Teilhabegesetzes …
- Heimvertrag Der Heimvertrag ist der zivilrechtliche Vertrag zwischen einer stationären Einrichtung und der pflegebedürftigen Person, der Leistungen, Entgelt, Kündigung und Rechte der Bewohnerin oder des …
- Hilfe zur Pflege Hilfe zur Pflege ist eine nachrangige Sozialhilfeleistung für Menschen, deren Pflegebedarf nicht durch eigenes Einkommen, Vermögen oder Leistungen der Pflegeversicherung gedeckt ist, geregelt in …
- Hospiz Ein Hospiz begleitet Menschen in der letzten Lebensphase, wenn eine kurative Behandlung nicht mehr im Vordergrund steht, mit dem Ziel, Lebensqualität, Symptomkontrolle und würdevolles …
- Hygienebeauftragter Der Hygienebeauftragte ist eine für Hygienefragen geschulte Pflegefachperson, die in der Einrichtung die Umsetzung von Hygienestandards begleitet und als Ansprechperson für das Hygienemanagement dient.
- Hygieneplan Ein Hygieneplan legt für eine Pflegeeinrichtung schriftlich alle Maßnahmen zur Infektionshygiene fest, von Zuständigkeiten über Reinigung und Desinfektion bis zum Vorgehen bei Ausbruchsgeschehen.
I
- Infektionsschutz in der Pflege Infektionsschutz in der Pflege umfasst alle Maßnahmen, mit denen Einrichtungen die Übertragung von Krankheitserregern verhindern oder eindämmen, insbesondere Hygienepläne und das Vorgehen im Ausbruchsfall.
- Intensivpflege Intensivpflege bezeichnet die Versorgung von Menschen mit hohem, oft lebenserhaltendem medizinisch-pflegerischem Bedarf, etwa bei Beatmung oder Trachealkanüle, außerhalb des Krankenhauses in der eigenen Wohnung, …
- Interne Kommunikation Interne Kommunikation ist der geregelte Informationsfluss innerhalb einer Pflegeeinrichtung zwischen Leitung, Team, Schichten und Berufsgruppen, der sicherstellt, dass wichtige Informationen alle Beteiligten erreichen.
- Investitionskosten Investitionskosten sind die Aufwendungen einer Pflegeeinrichtung für Gebäude, technische Anlagen und langfristige Anschaffungen, die getrennt von der Pflegevergütung finanziert und je nach Landesrecht gefördert …
K
- Kennzahlen in der Pflege Kennzahlen in der Pflege sind quantitative Steuerungsgrößen, mit denen Einrichtungen Auslastung, Personaleinsatz, Wirtschaftlichkeit und Versorgungsqualität systematisch messen und im Zeitverlauf vergleichen.
- Kombinationsleistung Kombinationsleistung bezeichnet die anteilige Kombination aus Pflegegeld und Pflegesachleistung, mit der häusliche Pflege durch Angehörige und einen ambulanten Pflegedienst gemeinsam finanziert wird.
- Konfliktmanagement Konfliktmanagement umfasst die systematische Wahrnehmung, Bearbeitung und Lösung von Konflikten zwischen Mitarbeitenden, Teams oder mit Angehörigen, mit dem Ziel, Zusammenarbeit und Versorgungsqualität in der …
- Kontinenzförderung Kontinenzförderung bezeichnet pflegerische Maßnahmen, die die Ausscheidungsfunktion erhalten oder verbessern und darauf abzielen, das Risiko einer Inkontinenz sowie ihrer Folgen zu senken; beheben lassen …
- Kosten- und Leistungsrechnung Die Kosten- und Leistungsrechnung ist das interne Rechnungswesen einer Einrichtung, das Kosten und Leistungen erfasst und die Datengrundlage für Steuerung und Pflegesatzverhandlungen liefert.
- Krisenkommunikation Krisenkommunikation bezeichnet die geplante interne und externe Kommunikation einer Pflegeeinrichtung in Ausnahmesituationen, mit dem Ziel, Beteiligte zeitnah zu informieren und die Handlungsfähigkeit zu erhalten.
- Kurzzeitpflege Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete vollstationäre Pflege in einer zugelassenen Einrichtung, die eine Versorgungslücke überbrückt, wenn häusliche oder teilstationäre Pflege vorübergehend nicht ausreicht, etwa …
L
- Leiharbeit in der Pflege Leiharbeit in der Pflege bezeichnet den Einsatz von Pflegefachpersonen und Pflegehelfern, die bei einem Personaldienstleister angestellt und einer Einrichtung befristet zur Arbeitnehmerüberlassung überlassen werden, …
- Leistungskomplex Ein Leistungskomplex bündelt mehrere zusammengehörige pflegerische Einzeltätigkeiten zu einer abrechenbaren Einheit. Ambulante Pflegedienste rechnen Leistungen in vielen Bundesländern nach diesem Modulsystem statt nach Einzelverrichtungen …
M
- Marketing für Pflegeeinrichtungen Marketing für Pflegeeinrichtungen umfasst alle Maßnahmen, mit denen eine Einrichtung ihr Leistungsangebot bei Bewohnerinnen, Bewohnern, Angehörigen, Zuweisenden und Fachkräften bekannt macht.
- MD-Qualitätsprüfung Die MD-Qualitätsprüfung ist die externe, unangekündigte Prüfung der Versorgungsqualität ambulanter und stationärer Pflegeeinrichtungen durch den Medizinischen Dienst im Auftrag der Landesverbände der Pflegekassen.
- Medikamentenmanagement Medikamentenmanagement umfasst die organisatorischen und pflegerischen Prozesse rund um Verordnung, Bereitstellung, Verabreichung und Kontrolle von Arzneimitteln in einer Einrichtung, mit dem Ziel, das Risiko …
- Mitarbeitergespräch Das Mitarbeitergespräch ist ein strukturiertes, meist jährliches Gespräch zwischen Führungskraft und einzelner Mitarbeiterin oder einzelnem Mitarbeiter zur Rückmeldung, Zielvereinbarung und Klärung von Entwicklungsbedarf.
- Mutterschutz in der Pflege Mutterschutz in der Pflege ist die Anwendung des Mutterschutzgesetzes auf schwangere und stillende Pflegefachpersonen, mit besonderer Bedeutung für Dienstplanung, Nachtdienst und körperlich belastende Tätigkeiten.
N
- Neues Begutachtungsassessment Das Neue Begutachtungsassessment ist das seit 2017 gesetzlich vorgeschriebene Verfahren, mit dem der Medizinische Dienst die Selbstständigkeit einer Person prüft und daraus den Pflegegrad …
O
- Organisationsentwicklung Organisationsentwicklung ist der geplante, partizipative Prozess, mit dem eine Pflegeeinrichtung ihre Strukturen, Abläufe und die Zusammenarbeit systematisch weiterentwickelt, um sich an veränderte Anforderungen anzupassen.
P
- Palliative Care Palliative Care ist der von der WHO geprägte, umfassende Ansatz zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit lebensbedrohlichen Erkrankungen durch frühzeitige Erfassung und Linderung …
- Palliativpflege Palliativpflege ist die pflegerische Begleitung von Menschen mit einer fortgeschrittenen, nicht heilbaren Erkrankung mit dem Ziel, Symptome zu lindern und größtmögliche Lebensqualität zu erhalten, …
- Patientenverfügung Die Patientenverfügung ist eine schriftliche Willenserklärung, mit der eine einwilligungsfähige Person im Voraus festlegt, welche medizinischen und pflegerischen Maßnahmen sie wünscht oder ablehnt, falls …
- PDCA-Zyklus Der PDCA-Zyklus ist ein vierstufiges Vorgehensmodell aus Plan, Do, Check und Act, mit dem Verbesserungen systematisch geplant, umgesetzt, überprüft und dauerhaft verankert werden. Er …
- Personalbemessung in der Pflege Personalbemessung in der Pflege ist das Verfahren, mit dem der notwendige Personalbedarf einer stationären Pflegeeinrichtung anhand des Pflegegrads der Bewohnerinnen und Bewohner sowie des …
- Personalentwicklung Personalentwicklung umfasst alle systematischen Maßnahmen einer Pflegeeinrichtung, mit denen die fachlichen und persönlichen Kompetenzen der Mitarbeitenden gefördert werden, von der Einarbeitung über Fortbildung bis …
- Pflege-Wohngemeinschaft Eine Pflege-Wohngemeinschaft ist eine Wohnform, in der mehrere pflegebedürftige Menschen gemeinsam in einer Wohnung leben und ambulante Pflege- sowie Betreuungsleistungen selbst organisieren oder gemeinsam …
- Pflegeberatung nach § 7a SGB XI Pflegeberatung nach § 7a SGB XI ist der gesetzliche Anspruch von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen auf eine individuelle Fallberatung durch die Pflegekasse. Sie unterstützt …
- Pflegeberufegesetz Das Pflegeberufegesetz regelt seit 2020 die generalistische Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann bundeseinheitlich und führt die zuvor getrennten Ausbildungen in Kranken-, Kinderkranken- und …
- Pflegebudget Das Pflegebudget ist der finanzielle Rahmen einer Pflegeeinrichtung für Personal- und Sachkosten, der zwischen Träger und Kostenträgern verhandelt wird und die Grundlage der Pflegesatzkalkulation …
- Pflegedienstleitung Die Pflegedienstleitung verantwortet die fachliche und organisatorische Leitung des Pflegebereichs einer ambulanten oder stationären Einrichtung und steuert Pflegequalität sowie Personaleinsatz.
- Pflegedirektor Der Pflegedirektor leitet den Pflegedienst eines Krankenhauses oder Klinikverbunds auf oberster Führungsebene und vertritt die pflegerischen Belange gleichberechtigt neben ärztlicher und kaufmännischer Leitung.
- Pflegedokumentation Pflegedokumentation ist die systematische schriftliche oder elektronische Erfassung des Pflegeprozesses, also von Zustand, geplanten und durchgeführten Maßnahmen sowie deren Wirkung bei einer pflegebedürftigen Person.
- Pflegefachfrau Pflegefachfrau ist die gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung für Personen mit abgeschlossener generalistischer Pflegeausbildung nach dem Pflegeberufegesetz. Sie ersetzt die früheren Bezeichnungen Kranken- und Altenpflegerin.
- Pflegegeld Pflegegeld ist eine Geldleistung der Pflegeversicherung für Pflegebedürftige, die zu Hause von Angehörigen oder anderen nahestehenden Personen ohne professionellen Pflegedienst versorgt werden.
- Pflegegrad Der Pflegegrad ist die fünfstufige Einordnung der Selbstständigkeit eines pflegebedürftigen Menschen, die über den Umfang der Leistungen der Pflegeversicherung entscheidet.
- Pflegeheimvergleich Ein Pflegeheimvergleich stellt Informationen zu mehreren stationären Pflegeeinrichtungen gegenüber, etwa zu Ausstattung, Betreuungsschlüssel und Ergebnissen von Qualitätsprüfungen, für die Suche nach einem Heimplatz.
- Pflegehelfer Pflegehelfer sind Beschäftigte in der Pflege mit einer ein- bis zweijährigen Ausbildung, die Pflegefachpersonen bei der Grundpflege und Betreuung unterstützen, aber keine eigenverantwortliche Fachpflege …
- Pflegehilfsmittel Pflegehilfsmittel sind Sachmittel, die pflegebedürftigen Menschen die häusliche Pflege erleichtern, Beschwerden lindern oder eine selbstständigere Alltagsbewältigung ermöglichen und von der Pflegeversicherung ganz oder teilweise …
- Pflegekammer Die Pflegekammer ist eine berufsständische Selbstverwaltungskörperschaft, die Pflegefachpersonen registriert, ihre Berufsausübung mitgestaltet und ihre Interessen gegenüber Politik und Öffentlichkeit vertritt.
- Pflegeplanung Pflegeplanung ist die schriftliche Festlegung individueller Pflegeziele und Maßnahmen auf Grundlage der Pflegeanamnese, die den Pflegeprozess strukturiert und die Basis für Durchführung und Evaluation …
- Pflegeprozess Der Pflegeprozess ist die systematische, zyklische Vorgehensweise, mit der Pflegefachpersonen den individuellen Pflegebedarf eines Menschen erfassen, planen, durchführen und bewerten.
- Pflegesachleistung Pflegesachleistung ist die Sozialleistung der Pflegeversicherung, mit der ein zugelassener ambulanter Pflegedienst häusliche Grundpflege und Betreuung erbringt und direkt mit der Pflegekasse abrechnet, statt …
- Pflegesatz Der Pflegesatz ist das zwischen einer stationären Pflegeeinrichtung und den Kostenträgern verhandelte Entgelt für pflegerische Leistungen. Er wird nach Pflegegrad gestaffelt und ist von …
- Pflegesatzverhandlung Die Pflegesatzverhandlung ist das Verfahren, in dem eine stationäre Pflegeeinrichtung und die Kostenträger die Höhe der Pflegessätze für einen künftigen Zeitraum aushandeln und vertraglich …
- Pflegesoftware Pflegesoftware ist eine IT-Anwendung, mit der Pflegeeinrichtungen zentrale Verwaltungsprozesse wie Dokumentation, Dienstplanung, Leistungsabrechnung und Qualitätsmanagement digital abbilden und auswerten.
- Pflegestützpunkt Ein Pflegestützpunkt ist eine wohnortnahe Beratungsstelle, die Kranken- und Pflegekassen gemeinsam mit Kommunen einrichten, um pflegebedürftige Menschen und Angehörige unabhängig und trägerübergreifend zu beraten.
- Pflegeversicherung Die Pflegeversicherung ist ein eigenständiger Zweig der Sozialversicherung, der die Kosten von Pflegebedürftigkeit teilweise absichert. Sie ist in der Regel an die Krankenversicherung gekoppelt …
- Pflegevisite Die Pflegevisite ist ein strukturierter, direkt bei der pflegebedürftigen Person durchgeführter Termin, bei dem Pflegefachperson und Leitung Pflegeplanung, Pflegeziele und tatsächlichen Versorgungsstand gemeinsam überprüfen …
- Pflegewissenschaft Pflegewissenschaft ist die akademische Disziplin, die Pflege als eigenständigen Gegenstand systematisch erforscht und damit die theoretische und empirische Grundlage für professionelles Pflegehandeln und Pflegemanagement …
- PPR 2.0 PPR 2.0 ist ein von Deutscher Krankenhausgesellschaft, ver.di und Deutschem Pflegerat entwickeltes Instrument zur Ermittlung des Pflegepersonalbedarfs auf bettenführenden Krankenhausstationen anhand des tatsächlichen Pflegeaufwands …
- Praxisanleiter Praxisanleiter sind Pflegefachpersonen mit berufspädagogischer Zusatzqualifikation, die Auszubildende in der praktischen Ausbildung planmäßig anleiten und deren Kompetenzentwicklung begleiten und bewerten.
- Primary Nursing Primary Nursing ist ein Pflegeorganisationssystem, bei dem eine Pflegefachperson über den gesamten Versorgungszeitraum die durchgehende fachliche Verantwortung für eine feste Gruppe von Bewohnerinnen und …
- Projektmanagement in der Pflege Projektmanagement in der Pflege ist die strukturierte Steuerung zeitlich befristeter Vorhaben mit klar definiertem Ziel, Budget und Verantwortlichkeiten, etwa der Einführung neuer Software oder …
- Prozessmanagement Prozessmanagement bezeichnet die systematische Gestaltung, Steuerung und Optimierung wiederkehrender Arbeitsabläufe in einer Organisation, um Qualität, Effizienz und Verlässlichkeit zu sichern.
Q
- Qualitätsbeauftragter in der Pflege Der Qualitätsbeauftragte in der Pflege koordiniert Aufbau, Pflege und Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems einer Einrichtung und bereitet diese fachlich auf Qualitätsprüfungen vor.
- Qualitätsindikatoren Qualitätsindikatoren sind messbare Kennzahlen, die Rückschlüsse auf die Ergebnis-, Prozess- oder Strukturqualität der pflegerischen Versorgung erlauben, etwa zu Mobilität, Dekubitus, Gewichtsverlust oder Schmerz.
- Qualitätsmanagement in der Pflege Qualitätsmanagement in der Pflege umfasst alle organisierten Maßnahmen, mit denen eine Einrichtung die Qualität der Versorgung plant, sichert, überprüft und weiterentwickelt. Es ist für …
- Qualitätsprüfrichtlinie Die Qualitätsprüfungs-Richtlinie legt fest, wie der Medizinische Dienst die Qualität von Pflegeeinrichtungen prüft, und regelt Prüfinhalte, Prüfturnus und Bewertungssystematik.
R
- Risikomanagement in der Pflege Risikomanagement in der Pflege umfasst das systematische Erkennen, Bewerten und Bearbeiten von Gefahren für Bewohnerinnen, Bewohner, Patienten und Personal, etwa Stürze, Dekubitus, Medikationsfehler oder …
S
- Schichtmodell Ein Schichtmodell legt fest, wie die Arbeitszeit einer Pflegeeinrichtung auf Früh-, Spät- und Nachtdienste verteilt wird, und bildet die Grundlage für die konkrete Dienstplanung.
- Schmerzmanagement Schmerzmanagement umfasst die systematische Erfassung, Einschätzung, Behandlung und Verlaufskontrolle von Schmerzen bei pflegebedürftigen Menschen mit dem Ziel, Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität zu …
- Schweigepflicht Schweigepflicht bezeichnet die rechtliche Verpflichtung von Pflegefachpersonen und anderen Berufsgruppen, personenbezogene Informationen über Patientinnen, Patienten und Bewohnende nicht unbefugt an Dritte weiterzugeben.
- SGB V SGB V ist das Fünfte Buch Sozialgesetzbuch und regelt die gesetzliche Krankenversicherung, insbesondere Leistungsanspruch, Zulassung von Leistungserbringern und Vergütung, und grenzt sich damit von …
- SGB XI Das SGB XI ist das Elfte Buch Sozialgesetzbuch und regelt die soziale Pflegeversicherung in Deutschland. Es legt fest, wer pflegeversichert ist, wie Pflegebedürftigkeit festgestellt …
- Stationäre Pflegeeinrichtung Eine stationäre Pflegeeinrichtung ist eine Einrichtung, in der pflegebedürftige Menschen dauerhaft wohnen und rund um die Uhr gepflegt, betreut und versorgt werden.
- Stationsleitung Die Stationsleitung verantwortet im Krankenhaus die pflegerische und organisatorische Führung einer Station, plant den Personaleinsatz und stellt die Pflegequalität im laufenden Betrieb sicher.
- Strukturierte Informationssammlung Die Strukturierte Informationssammlung ist das zentrale Assessmentinstrument des Strukturmodells zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation und erfasst pflegerelevante Angaben in sechs Themenfeldern als Grundlage der Pflegeplanung.
- Sturzprophylaxe Sturzprophylaxe umfasst alle pflegerischen Maßnahmen, mit denen das Sturzrisiko pflegebedürftiger Menschen systematisch eingeschätzt und durch gezielte Interventionen gesenkt wird.
T
- Tagespflege Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuungsform, bei der pflegebedürftige Personen tagsüber in einer Einrichtung versorgt werden und abends in ihr häusliches Umfeld zurückkehren, während pflegende …
- Teamentwicklung Teamentwicklung umfasst gezielte Maßnahmen einer Führungskraft, mit denen Zusammenarbeit, Kommunikation und Leistungsfähigkeit eines Pflegeteams verbessert werden, von der Teamgründung bis zur Konfliktbearbeitung.
- Telepflege Telepflege bezeichnet den Einsatz von Video- und Kommunikationstechnik, um pflegerische Beratung, Anleitung oder Überwachung räumlich getrennt von der pflegebedürftigen Person zu erbringen. Der Begriff …
U
- Übergabe Die Übergabe ist der strukturierte Informationsaustausch zwischen Pflegefachpersonen beim Schichtwechsel, der sicherstellt, dass pflegerelevante Informationen lückenlos weitergegeben werden.
V
- Verantwortliche Pflegefachkraft Die verantwortliche Pflegefachkraft ist die Person, die eine ambulante oder stationäre Pflegeeinrichtung fachlich gegenüber den Pflegekassen vertritt und die Voraussetzungen des § 71 SGB …
- Vergütungsvereinbarung Eine Vergütungsvereinbarung regelt zwischen Pflegeeinrichtung und Kostenträgern, welche Entgelte für pflegerische Leistungen gezahlt werden, und bildet die wirtschaftliche Grundlage des laufenden Betriebs.
- Vergütungsverhandlung Die Vergütungsverhandlung ist das Verfahren, in dem Pflegeeinrichtungen mit den Pflegekassen und weiteren Kostenträgern die Höhe der Pflegesätze und Vergütungen für ihre Leistungen aushandeln.
- Verhinderungspflege Verhinderungspflege ist die zeitweise Übernahme der häuslichen Pflege durch eine Ersatzperson, wenn die private Pflegeperson verhindert ist, etwa durch Urlaub oder Krankheit. Der Anspruch …
- Versorgungsvertrag Der Versorgungsvertrag ist die vertragliche Grundlage, auf der eine Pflegeeinrichtung zur Versorgung von Pflegebedürftigen zulasten der sozialen Pflegeversicherung zugelassen wird.
- Vorsorgevollmacht Die Vorsorgevollmacht ist eine schriftliche Erklärung, mit der eine Person eine Vertrauensperson bevollmächtigt, sie in gesundheitlichen, rechtlichen und finanziellen Angelegenheiten zu vertreten, sobald sie …
W
- Wirtschaftlichkeitsprüfung Wirtschaftlichkeitsprüfung ist die Überprüfung, ob eine Pflegeeinrichtung ihre Leistungen mit einem angemessenen Verhältnis von Aufwand und Ertrag erbringt, intern durch Controlling und extern durch …
- Wissensmanagement Wissensmanagement bezeichnet die systematische Erfassung, Bündelung und Weitergabe von Fach- und Erfahrungswissen in einer Pflegeeinrichtung, damit Pflegequalität und Entscheidungen nicht vom Wissen Einzelner abhängen.
- Wohlfahrtsverband Ein Wohlfahrtsverband ist ein gemeinnütziger Zusammenschluss sozialer Träger, der soziale Dienste und Einrichtungen organisiert und die Interessen seiner Mitgliedsorganisationen gegenüber Politik und Kostenträgern vertritt.
- Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz Das Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz ist ein Bundesgesetz, das die vertraglichen Rechte und Pflichten zwischen Bewohnerinnen und Bewohnern und Einrichtungen mit Pflege- oder Betreuungsleistungen regelt.
- Wohn- und Teilhabegesetz Das Wohn- und Teilhabegesetz bezeichnet die landesrechtlichen Nachfolgeregelungen des früheren Bundesheimgesetzes, die Schutz, Mitwirkung und Lebensqualität von Menschen in stationären Einrichtungen und besonderen Wohnformen …
- Wohnbereichsleitung Die Wohnbereichsleitung verantwortet die pflegerische und organisatorische Steuerung eines Wohnbereichs in einer stationären Pflegeeinrichtung und ist Bindeglied zwischen Pflegefachpersonen und Pflegedienstleitung.
- Wundmanagement Wundmanagement umfasst die systematische Einschätzung, Versorgung und Dokumentation von Wunden sowie die Organisation der dafür notwendigen Abläufe, Zuständigkeiten und Materialien in einer Pflegeeinrichtung.
Z
- Zielvereinbarung Eine Zielvereinbarung ist eine zwischen Führungskraft und Mitarbeitendem gemeinsam abgestimmte, überprüfbare Festlegung konkreter Ziele für einen bestimmten Zeitraum, im Unterschied zur einseitig angeordneten Zielvorgabe.
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- § 71 SGB XI § 71 SGB XI definiert die Begriffe ambulante und stationäre Pflegeeinrichtung und legt die persönlichen und fachlichen Anforderungen an die verantwortliche Pflegefachkraft fest.